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Mit freundlicher Genehmigung
Mit freundlicher Genehmigung Siegener Zeitung 2016
Mittelbadische Presse - Wolfram Brümmer
Schwäbische Zeitung
Oberstaufen - Christoph Pfister

Prof. Viktor Romanko
Presse August 2016
Evangelische Stadtkirche Moers
Bericht: Anita Brandtstäter (Akkordeon-Orchester Wesseling)

Am Sonntag begann die Herbsttournee von Viktor Romanko am Niederrhein. Im Moerser
Kirchenkulturkalender sind viele Konzerte in der evangelischen Stadtkirche mit guter Akustik
verzeichnet. Im Rahmen der Five o'Clock-Konzerte gastierte der Akkordeonist aus
Jekaterinburg hier zum zweiten Mal.
Schon eine halbe Stunde vor Konzertbeginn waren alle Stühle besetzt, und es mussten die
beiden Emporen geöffnet werden. Viktor Romanko fühlte sich in dieser Atmosphäre sichtlich
wohl. Er präsentierte sein vielseitiges Repertoire, das mit "Präludium und Fuge a-Moll" von
Johann Sebastian Bach ganz klassisch begann.
Beeindruckend, mit welcher Leichtigkeit Romanko sein schweres Jupiter Bajan-Akkordeon
spielt. Im Repertoire sind Arrangements des russischen Komponisten Victor Novikov wie die
Spezialarrangements der sogenannten "Französischen Ballade" "Autumn Leaves" und von
"Caravan" aus dem Repertoire von Duke Ellington. Drei "Preludes" von Gershwin und der
lyrische Tango "Oblivion" von Astor Piazzolla gehören selbstverständlich dazu.
Seine Arrangements leben von Virtousität einerseits und dem vielstimmigen Spiel rechts
und links, zum Teil mit Melodiebass, zum Teil mit Standardbass, andrerseits. Romanko
spielt auch Originalmusik von Franck Angelis, die zum Repertoire der weltbesten Solisten
bei den internationalen Wettbewerben gehören.
Besonders liebt es Romanko aber, über bestimmte Themen zu improvisieren, zunächst über
ein russisches Volkslied, dann aber auch über "Yesterday" von den Beatles. Überraschend
und unterhaltsam z.B. die Wendung hin zu "Let it be". So war auch der krönende Abschluss
nach 45 Minuten Programm eine Improvisation über verschiedene russische Melodien.
Selbstverständlich konnte der Künstler sein Konzert nicht ohne Zugabe beenden. So
brachte er zunächst das bekannte Allegro aus dem "Winter" aus den "Vier Jahreszeiten" von
Antonio Vivaldi, und - last not least - eine Improvisation über "Strangers in the Night" von
Bert Kaempfert, in die er zum Abschluss "Guten Abend, gute Nacht" einflocht.

Presse
Schwäbische Post 2013

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